Das Schloss

Bernd Friedrich von Enckefort ließ 1711 ein zweigeschossiges Gutshaus auf den Grundmauern einer ehemaligen Burg errichten. Von 1845 bis 1847 entstand der Schlossneubau durch Eduard Friedrich von Enckefort. Das Schloss entstand nach Plänen der berühmten Architekten Eduard Knoblauch (1801-1865) sowie Karl Friedrich Schinkel (1781-1841). Es wurde 1845/47 in neugotischem Stil errichtet und nach dem Brand durch ein Mezzaningeschoß (2.OG) ergänzt. Die Raumhöhen betragen 4.20m im EG, 3.90m im 1.OG und 3.20m im 2.OG. Das dreigeschossige, sechzehnachsige Gebäude weist 4 oktagonale Ecktürme sowie einen polygonalen Mittelrisalit auf. Der Grundriss des Schlosses ist fast vollständig achssymmetrisch gehalten, bezogen auf die beiden Gebäudehauptachsen N-S und O-W.

Diese messen ca. 50m (N-S) bzw. 25m (O-W), woraus sich für die vier oktagonalen Türme die Lagen SW, SO, NW, sowie NO (Hafflage) ergeben. Das Haff liegt in 1,5 km Entfernung, ein kleiner Fußweg führt dort hin, wo sich auch der Naturhafen für kleinere Motorboote befindet.


Grundriss von Schloss Vogelsang (Erdgeschoss)



Die Zufahrt gestaltet sich über eine eigene asphaltierte Zuwegung mit beidseitigem Bestand an alten Linden und weist ein Rondell mit Vorfahrt vor dem Hauptportal auf.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der angefügten Baubeschreibung. Das Schloß ist Bestandteil der Denkmalliste des Landkreises Uecker-Randow. Die steuerlichen Vorteile, welche sich im Fall einer Eigennutzung zu Wohnzwecken aus den Bestimmungen des Denkmal-Paragraphen §10f ergeben, kommen den Erstkäufern zu.